Über den Musiklehrer

 

Nach meinem Studium an der Hochschule der Künste Berlin (heute UdKB) bin ich unmittelbar bei der Musikschule Steglitz eingestiegen und habe über die Jahre eine große Gitarrenklasse aufgebaut. Nach Fortbildung im Bereich musikalischer Früherziehung begann ich in den Vorklassen Berliner Grundschulen Früherziehungskurse abzuhalten. In der sogenannten Kooperation der kommunalen Musikschule mit den öffentlichen Grundschulen kamen dann Grundbildungskurse dazu. Dann folgten Instrumentenkarusselle, Gitarrenkurse und Gitarrenensembles. Das volle Programm.

 

 

Dann übernahm ich die zusätzliche, ehrenamtliche Aufgabe eines Lehrersprechers der neu fusionierten Leo-Borchard Musikschule Steglitz-Zehlendorf, war Gründungsmitglied der Landeslehrervertretung der Berliner Musikschulen und als deren Vertreter Mitglied des Musikschulbeirats des Berliner Senats. Aufgrund wachsender Meinungsverschiedenheiten, was die Einschätzung der Situation der freien Mitarbeiter betraf, führte mein politisches Engagement dann schließlich zur Beendigung meiner Mitarbeit an der kommunalen Musikschule in Steglitz-Zehlendorf.

 

 

Danach gelang es mir, mein Unterrichtskonzept an der katholischen Grundschule St. Ursula in Zehlendorf zu etablieren. Also zuerst Grundbildungskurse und Gitarrenunterricht in Kleingruppen (max. 5 Schüler), und dann Gruppenunterricht (2er Gruppen) und schließlich Einzelunterricht für die erfolgreichen Absolventen zu geben. Das war eine schöne Erfahrung. Beendet wurde diese Kooperation wegen der Raumnot in dieser kleinen Privatschule.

 

 

Seitdem unterrichte ich nur noch privat in meinen eigenen Räumlichkeiten.

 

Mit Beginn der Corona Geschichte habe ich dann die Möglichkeiten und Grenzen von Online-Unterricht ausgelotet. Aber ich stelle fest, dass Instrumentalunterricht über diesen engen Kanal für mich nicht funktioniert. Die Aufgabe, einen Schüler auf dem Weg zu einer fundierten Spielkultur zu begleiten, kann (zumindest dauerhaft und ausschließlich) meiner Ansicht nach so nicht bewältigt werden.

 

Zur Vermittlung einiger spezieller Spieltechniken z.B. in Form eines YouTube Videos ist der Kanal via Computer aber durchaus brauchbar. Ich arbeite weiter an dem Thema.  Auch die Form eines Blogs bietet sich, um spezielle Themen abzuhandeln oder Techniken zu erläutern. Siehe dort auf der Blog Seite.